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Rebsorten

BacchusBacchus:
Eine Neuzüchtung, die seit 1972 klassifiziert ist und nach dem römischen Gott des Weines benannt ist. Die Weine sind aromatischer und muskatbetonter als die des Müller-Thurgaus. Reife Weine präsentieren sich extraktreich und fruchtig, mit einem eigenständigen Bukett. Sie munden zu hellen Fleischspeisen und zu Geflügel.
DornfelderDornfelder:
Der Rotwein. Im Jahre 1955 aus den Sorten Helfensteiner (Frühburgunder x Trollinger) x Heroldrebe (Portugieser x Limberger) von August Herold gekreuzt und nach dem Weinbaufachmann Imanuel Dornfeld benannt. Er hat in den letzten Jahren seinen unaufhaltsamen Siegeszug in die Kehlen und Keller der Weintrinker fortgesetzt. Seine körperreichen, dunkelrot, manchmal Blautöne zeigenden Weine begeistern mit viel Frucht und milder Säure.
GewürztraminerGewürztraminer:
Diese wurde schon in der Römerzeit im Rheintal angebaut. Er gehört wie der Riesling und die Burgunderfamilie zu den qualitativ besten Sorten unserer Heimat. Die reifen Traminerweine zeichnen sich durch eine würzige an Rosenduft erinnernde Art aus, die durch wenig Säure geprägt sind. Als edelsüße Weine eignen sie sich besonders als Aperitif oder zu Nachspeisen, trocken ausgebaut passen sie zu Geflügel und würzigem Braten oder auch zu Käse.
Grauer BurgunderGrauer Burgunder:
Die Heimat des Grauen Burgunders dürfte in Burgund zu suchen sein. Er zählt zu den besten Sorten unseres heimischen Rebbestandes, und liefert körperreiche mit einem wunderbaren Bukett ausgestattete Weine. Seine trocken ausgebauten Weine passen zu Braten oder Wildgerichten.
KernerKerner:
Eine Rebsorte, die aus Trollinger x Riesling, von August Herold 1929 in Laufen gekreuzt wurde. Der Kerner, mit seinem leicht nussigen Muskatton, bringt runde saftige Weine. Die eigenständigen Weine überzeugen in jedem Qualitätsbereich. Sie passen sehr gut zu Fisch und hellen Fleischspeisen.
MerlotMerlot:
Eine der weit verbreitetsten Rebsorte, mit einer mittel- spät reifenden Traube.
Sie wird unter anderem auch in Argentinien und Chile angebaut. Körperreiche, vollmundige milde Weine mit rubinroter Farbe.
RieslingRiesling:
Eine uralte Rebsorte, die vermutlich aus der Wildrebe Vitis vinifera silvestris stammt. Der Riesling bringt rassige, elegante Weine, die durch eine fruchtige Säure gekennzeichnet sind. Sein Qualitätsspektrum reicht von einfachen Kneipweinen über Auslesen bis hin zu Trockenbeerenauslesen. Aufgrund seiner späten Traubenreife stellt er hohe Ansprüche an die Lage.
SpätburgunderSpätburgunder:
Auch der Spätburgunder gehört zur Familie der Burgunder, die vermutlich schon im vorrömischen Weinbau aus den Wildreben im westlichen Mitteleuropa ausgelesen wurde. Seit dem 16. Jahrhundert ist die Sorte in der Pfalz und im angrenzenden Elsaß heimisch. Der Spätburgunder nimmt unter den Rotweinsorten eine der obersten Qualitätsstufen ein. Seine rubinroten Weine sind vollmundig und samtig, mit einem an Bittermandel erinnernden Aroma. Diese Weine passen zu Wild und kräftigen Braten. Nicht zu verachten sind die Spätburgunder Rose`- oder Weißherbst- Weine die zu kräftigem weißen Fleisch hervorragend schmecken.
Weißer BurgunderWeißer Burgunder:
Der Weiße Burgunder stellt wie der Graue Burgunder eine Mutation aus der Burgunderfamilie dar. Der Weißburgunder ist sehr nahe verwandt mit der Rebsorte Chardonnay. Er liefert bei voller Reife feingliedrige Weine, mit pikanter an Äpfel erinnernde Säure, die sich sehr harmonisch im Wein präsentiert.

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